Nachfolgend ein paar Screenshots der Arbeitsoberfläche und verschiedenen Dialogfenstern. Es handelt sich hier um eine Auswahl der wichtigsten Dialogfenster. Insgesamt besitzt die BIFF-Workbench über 50 verschiedene Fenster. Zudem besitzen teils Fenster mehrere Seiten in Form eines Registers (analog dem Optionen-Dialog von Microsoft Excel oder Microsoft Word).
Hinweis:
- In einigen Abbildungen ist eine Zeitangabe in Sekunden zu sehen (z.B.
"Dauer: 6.66 Sek."). Die Abbildungen zeigen die BIFF-Workbench auf einem
Computer mit 300 MHz CPU. Bei einem schnelleren Rechner ist die jeweils benötigte Dauer
entsprechend kürzer. Ein Rechner mit beispielsweise einer 3 GHz CPU benötigt somit rund
10 mal weniger lang. Die Zeitdauer beträgt somit ca. 0.66 Sekunden (6.66 Sekunden / 10).
- Die hier abgebildeten Fenster stammen von der BIFF-Workbench Version 0.9 Build 42 bis
Build 71. Das Aussehen der Fenster kann bei einer neueren Version als 0.9 Build 71
geringfügig abweichen.
Abgebildete Fenster:
» Anwendungsfenster
» Dump-Fenster
» Dump-Analyse
» Dump-Übersicht
» Mappe-Übersicht
» Record-Inhalt
» Zweig-Informationen
» Records vergleichen
» Falsche Record-IDs
» Suchen
» Filter
» Gehe zu
» Zählen
» Recordtypen
» Zeichencodes
» Optionen
» Tools definieren
» Lesezeichen
» Dump-Dateiverwaltung
» Dateisuche
» Textfenster
» Record-ID-Umrechner
» Datei-Eigenschaften
Die Arbeitsoberfläche der BIFF-Workbench besteht aus einem Anwendungsfenster mit Menüleiste, mehreren Symbolleisten und einer Statusleiste. Es können mehrere Dumps zur selben Zeit geöffnet und bearbeitet werden, so wie es beispielsweise auch bei Microsoft Excel mit mehreren Arbeitsmappen möglich ist. Wie viele Dump-Fenster geöffnet sein können, ist lediglich durch den verfügbaren Arbeitsspeicher begrenzt.
Abbildung: Die Arbeitsoberfläche der BIFF-Workbench
Das Anwendungsfenster stellt fünf Symbolleisten bereit, über deren Schaltflächen praktisch alle Funktionen aufgerufen werden können. Hier eine Abbildung von drei der fünf Symbolleisten:

Abbildung: Symbolleisten des Anwendungsfensters
Verschiedene Schaltflächen sind so genannte DropDown-Schaltflächen und bieten eine Liste mit weiteren Auswahlmöglichkeiten bzw. Funktionen:

Abbildung: Eine DropDown-Schaltfläche
Die Symbolleisten können auch angepasst werden. Unter anderem können Position, Sichtbarkeit und Darstellung eingestellt werden.

Abbildung: Das Fenster zum Anpassen der Symbolleisten
Das Dump-Fenster ist das wohl wichtigste Fenster der
BIFF-Workbench und zeigt einen Dump. Es besitzt fünf Registerseiten, welche
- den Dump-Inhalt als Text und als Baumstruktur darstellen (Registerseiten 'Text' und
'Baum'),
- Informationen über die Dump-Datei und die OLE2-Datei, zu welcher der Dump erstellt
wurde, anzeigen (Registerseite 'Datei'),
- statistische Informationen enthalten, u.a. Anzahl und Liste der Storages, Streams und
Records (Registerseite 'Statistik') und
- allgemeine Informationen über den Dump zeigen (Registerseite 'Allgemein').
Die nächste Abbildung zeigt das Dump-Fenster mit der Baum-Darstellung eines Dumps. Diese Darstellung entspricht derjenigen, die man vom BIFF-Viewer her kennt. Der im Dumpfenster der BIFF-Workbench angezeigte Baum besitzt jedoch mehrere grundlegende Vorteile:
Unbeschränkte Dump-Grösse bzw. Anzahl Zweige
Der BIFF-Viewer von Microsoft kann Dumps mit einer Grösse von ca. 300 KB als Baum am Bildschirm darstellen. Das sind ungefähr 6'000 Zweige. Die BIFF-Workbench hingegen kennt keine Beschränkung. Ein Baum kann so viele Zweige besitzen, wie Arbeitsspeicher verfügbar ist. Selbst bei relativ wenig Arbeitsspeicher, sagen wir mal 60 MB, kann ein Dump mit 200'000 Zweigen als Baum dargestellt werden.
Eindeutige Zweig-Symbole
Der BIFF-Viewer verwendet für die meisten Zweige lediglich ein Plus-/Minus-Zeichen. Die BIFF-Workbench dagegen zeigt selbstsprechende Symbole, anhand deren der Typ eines Zweiges sofort erkennbar ist. Es existieren über 50 verschiedene Symbole. Rund 100 Recordtypen werden mit unterschiedlichen Symbolen dargestellt. Die restlichen Recordtypen benutzen ein einheitliches Standard-Symbol. Anhand einer Option kann man die Verwendung von unterschiedlichen Symbolen deaktivieren, sodass alle Record-Zweige das gleiche Standard-Symbol benutzen.
Einstellbare Schrift
Der BIFF-Viewer benutzt die Schriftart Courier New mit einer fixen Grösse. Bei der BIFF-Workbench kann die Schriftart, die Schriftgrösse sowie der Schriftschnitt (Normal, Fett, Kursiv, Unterstrichen) frei eingestellt werden.
Auf- und Zuklappen von Zweigen
Im BIFF-Viewer kann ein Zweig nur mittels Doppelklick auf- bzw. zugeklappt werden. Das Aufklappen beispielsweise sämtlicher Zweige, aller Unterzweige eines Zweiges oder von mehreren bestimmten Zweigen wird nicht unterstützt. All diese Möglichkeiten bietet die BIFF-Workbench. Mit
der Plus-Taste wird ein Zweig aufgeklappt,
der Minus-Taste zugeklappt,
der Stern-Taste alle Unterzweige aufgeklappt,
Strg+F11 alle Zweige aufgeklappt,
Umschalt+F11 der Workbook-Zweig aufgeklappt (bei BIFF5/BIFF7-Dateiformat der Book-Zweig)
Umschalt+Strg+F11 alle Zweige des gleichen Recordtyps aufgeklappt.
Verschieben des Anzeigebereiches
Beim BIFF-Viewer lässt sich der Anzeigebereich vertikal nur mit der Maus verschieben. Über die Tastatur ist dies nicht möglich. Horizontal kann der Anzeigebereich sogar weder mit Maus noch Tastatur verschoben werden.
- Kontextmenü
- Filter für Ein- und Ausblenden von Zweigen
- Gehe zu/Gehe zu (Nächster)
- Gehe zu zuletzt selektiertem Zweig
- Suchen
- Zweig-Informationen
- Drag-and-Drop in das Textfenster
- Anzeige des Parent-Record-Zweiges und des Zweig-Pfades. Bei Record- und Record-Inhalt-Zweigen wird der übergeordnete Streamname angezeigt.
- Lesezeichen
- Kommentare
- Farbliche Kennzeichnung von Tables und Blocks
Das Dump-Fenster sieht wie folgt aus:

Abbildung: Baum-Darstellung eines Dumps
| Nr. | Beschreibung |
| 1 | Fenstertitel: Zeigt den Dateinamen der Dump-Datei. Sind zwei gleichnamige Dump-Dateien geöffnet, wird automatisch der vollständige Dateiname inkl. Pfad angezeigt. |
| 2 | Baum-Ansicht: Zeigt den Inhalt der Dump-Datei als Baum-Struktur. Es existiert auch eine Text-Darstellung, die den Dump als Text anzeigt (ohne Strukturierung). |
| 3 | Übergeordneter Zweig: Enthält den Text des übergeordneten Zweiges, sodass, wenn man sich beispielsweise in einem Record-Inhalt-Zweig befindet, jederzeit erkennbar ist, zu welchem Record-Zweig der Inhalt gehört. |
| 4 | Stream-Zweig: Enthält den Namen des Stream-Zweiges, in welchem man sich gerade befindet. Dadurch erkennt man beispielsweise sofort, ob man sich im Book- oder Workbook-Stream befindet, falls die Excel-Arbeitsmappe des Dumps mit einem dualen Dateiformat gespeichert wurde. |
| 5 | Register-Tabs: Dienen zum Anzeigen der Text-Darstellung, der Baum-Darstellung, der Datei-Eigenschaften, der Seite mit Statistik-Informationen oder der Seite mit allgemeinen Angaben zum Dump. |
| 6 | Filter-Status: Gibt an, ob ein Filter
gesetzt ist. Das Symbol |
| 7 | Aktueller Zweig/Total Zweige: Enthält die Zweignummer des momentan selektierten Zweiges sowie die Gesamtanzahl Zweige. |
| 8 | Dateidatum: Enthält das Datum der Dump-Datei (Datum der letzten Änderung/Geändert am-Datum). |
| 9 | BIFF-Version: Gibt an, welche BIFF-Version die im Dump enthaltenen Daten verwenden (BIFF8(X), BIFF5/BIFF7 oder BIFF8(X) & BIFF5/BIFF7). |
| 10 | Ladedauer: Zeigt die zum Öffnen des Dumps benötigte Dauer in Sekunden. |
| 11 | Dateigrösse: Enthält die Grösse der Dump-Datei in Bytes. |
Dies ist die Text-Darstellung eines Dumps.

Abbildung: Text-Darstellung eines BIFF-Dumps
Die nächste Abbildung zeigt nochmals die Baum-Darstellung; diesmal jedoch nicht BIFF-Records sondern einen Ausschnitt des VBA-Projektes eines Dumps.

Abbildung: Baum-Darstellung des VBA-Projektes eines BIFF-Dumps
...
Zeigt den Inhalt eines einzelnen BIFF-Records als Hex-/ASCII-Dump.
Speichern in Datei, Drucken, Kopieren, Kopieren nach, Suchen nach Hex, Suchen nach ASCII, Weitersuchen
Automatische Aktualisierung (Option "AutoRefresh")
Fenster immer im Vordergrund, Fensterhöhe änderbar
Record-Offset (Hex und Dec)
Datenlänge (Hex und Dec)
Anzahl Zeilen
Byte-Offset des selektierten Bytes (Hex und Dec)
Byte-Nummer des selektierten Bytes
Wert des selektierten Bytes (Hex, Dec, Bin, ASCII und ANSI)

Abbildung: Inhalt eines BIFF-Records (Beispiel WRITEACCESS)
...

Abbildung: Suchen von Hex-Werten
...

Abbildung: Suchen von ASCII-Zeichen
Das Zweig-Informationen-Fenster
In diesem Fenster werden Informationen zu dem aktuell in der Baum-Ansicht selektierten Zweig angezeigt. Es handelt sich um so genannte Metadaten, die in den vier Bibliotheksdateien abgelegt sind.
Automatische Aktualisierung
Fenster immer im Vordergrund
Je nach Zweig-Typ andere Felder
Öffnen der BIFF-Dokumentation und anzeigen der Seite mit Informationen zum Recordtyp

Abbildung: Informationen zu einem Record-Zweig

Abbildung: Informationen zu einem Storage-Zweig
Die Mappe-Übersicht zeigt eine Liste der in der Arbeitsmappe enthaltenen Blätter. Wenn man beispielsweise im Dump zu einem bestimmten Arbeitsblatt springen möchte, muss man lediglich das gewünschte Blatt in der Liste markieren und auf die Schaltfläche "Gehe zu BOF" klicken (oder Doppelklick auf den Listeneintrag) - und schon wird der BOF-Record-Zweig dieses Blattes in der Baum-Ansicht selektiert.
Wie man in der Abbildung erkennen kann, kommt die BIFF-Workbench auch problemlos mit Dumps von Exceldateien zurecht, die mit einem dualen Dateiformat gespeichert wurden (z.B. Dateiformat "Microsoft Excel 97-2002 & 5.0/95-Arbeitsmappe"). In der Listenspalte "Stream" ist angegeben, ob sich der Blatt im Workbook- oder im Book-Stream befindet.

Abbildung: Die Mappe-Übersicht
Die Dump-Analyse erstellt auf Knopfdruck mehrere Listen
mit Informationen über wichtige Merkmale. Diese Art der Analyse bietet viele Vorteile:
- Die Dump-Analyse ist sehr schnell. 9 MB Dump-Datei mit 162'000 Zeilen = 1 Sekunde 2 GHz
CPU.
- Dump muss nicht in einem Dump-Fenster geöffnet werden
- Fertige Analysen
Erläuterung pro Analyse-Merkmal
Drucken, Kopieren, Speichern in Datei
Zur Zeit werden 51 verschiedene Merkmale analysiert (Stand vom 5.02.2005).
Diese Abbildung zeigt die Analyse der allgemeinen Merkmale eines Dumps:

Abbildung: Die Dump-Analyse (Registerseite
"Allgemein")
Die folgende Abbildung zeigt die Analyse-Merkmale der Arbeitsblätter:

Abbildung: Die Dump-Analyse (Registerseite
"Arbeitsblätter")
Die Dump-Übersicht zeigt mehrere Listen und eine Statistik. Es werden die im Dump vorhandenen Storages, Streams und Records aufgelistet, ebenso die verschiedenen Recordtypen und Record-IDs. Zudem wird eine Liste mit Anzahl Records pro Recordtyp sowie Anzahl Streams pro Streamtyp erstellt.
Beachten Sie bitte, dass die Erstellung der abgebildeten Dump-Übersicht auf einem Computer mit 300 MHz CPU nur rund 20 Sekunden dauerte. Und das bei einer 15 MB grossen Dump-Datei, die insgesamt 282'410 Zeilen lang ist. Auf einem schnelleren Rechner mit beispielsweise einer 2 GHz CPU würde somit die Erstellung der Übersicht lediglich etwa 3 Sekunden dauern!
Wichtig: Optionen ausschalten!
6 bis 7 Minuten für 162'000 Zeilen = 9 MB Dump-Datei (1 Minute bei 2 GHz CPU). 60 MB Arbeitsspeicher.

Abbildung: Die Dump-Übersicht
Das Records vergleichen-Fenster
Wenn man die Unterschiede zwischen zwei Records herausfinden möchte, muss man die Inhalte der beiden Records miteinander vergleichen. Das ist allerdings schon bei kurzen Records ziemlich aufwändig und mühsam. Aus diesem Grund stellt die BIFF-Workbench eine Funktion bereit, mit der man komfortabel beliebige Records miteinander vergleichen kann. Man kann sogar Records vergleichen, die aus zwei verschiedenen Dumps stammen.
Alle Unterschiede werden markiert (rote Farbe und unterstrichen)
Inhalte einfügen via Zwischenablage oder mit Drag-and-Drop aus dem Dump-Fenster (Record-Zweig selektieren und bei gehaltener Umschalt+Strg-Taste den Zweig in das obere oder untere Feld ziehen)
Ergebnis speichern, drucken, an Texteditor senden, Textfeld-Inhalt kopieren
Alle Unterschiede suchen oder schrittweise suchen
Gefundener Unterschied markieren: Erster, Nächster, Vorheriger, Letzter
Suchen im Text, Weitersuchen

Abbildung: Unterschiede im Inhalt zweier Records finden
Die BIFF-Workbench bietet die Möglichkeit, so genannte Lesezeichen zu benutzen. Man kann auf jedem beliebigen Zweig der Baum-Darstellung ein Lesezeichen setzen (und es natürlich auch wieder entfernen), wobei die maximale Anzahl definierbarer Lesezeichen unbegrenzt gross sein darf.
Lesezeichen werden nicht gespeichert.
Die Verwendung von Lesezeichen ist äusserst komfortabel und absolut kinderleicht. Das Hinzufügen bzw. Entfernen von Lesezeichen kann über die Tastatur, über die entsprechenden Symbolleisten-Schaltflächen, das Bearbeiten-Menü oder das Kontextmenü der Baum-Ansicht erfolgen. Wenn Sie eine Liste der vorhandenen Lesezeichen sehen möchten, rufen Sie das Fenster "Lesezeichen" auf.
Gehe zu-Fenster
Optionen-Fenster
Gehe zu
Löschen
Alle löschen
Dump-Fenster auswählen
Leszeichen setzen
Lesezeichen löschen
Nächstes Lesezeichen
Vorheriges Lesezeichen
Alle Lesezeichen löschen

Abbildung: Die Liste der Lesezeichen

Abbildung: Lesezeichen-Schaltflächen der Symbolleiste
Das Dump-Dateiverwaltung-Fenster
Die BIFF-Workbench führt eine Liste mit den zuletzt verwendeten Dump-Dateien. Die Liste kann bis zu 99 Einträge aufnehmen, wobei die maximale Anzahl vom Benutzer frei gewählt werden kann (von 1 und 99 Einträge). Die Dump-Dateiverwaltung listet die zuletzt verwendeten Dump-Dateien auf und stellt verschiedene nützliche Funktionen bereit, mit denen Sie die Liste und die in der Liste enthaltenen Dateien verwalten können.
Verfügbare Funktionen:
- Dump öffnen
- Dump mit externem Editor öffnen
- Dump öffnen mit
- Dump neu generieren
- Dump neu generieren und öffnen
- Datei kopieren
- Datei verschieben
- Datei umbenennen
- Datei löschen
- Datei in den Papierkorb verschieben
- Datei im Explorer markieren
- Datei-Eigenschaften anzeigen
- Dateiformat überprüfen
- Liste aktualisieren
- Eintrag löschen
- Alle Einträge löschen
- Liste reorganisieren
- Anzahl Listeneinträge einstellen
Die Liste zeigt folgende Informationen:
- Dateiname
- Ordner
- Dateigrösse
- Geändert am-Datum
- Attribute
- Name der OLE2-Datei
- Anzahl Dump-Zeilen
- BIFF-Version

Abbildung: Die Dump-Dateiverwaltung
Die BIFF-Workbench besitzt eine eigene, integrierte Dateisuche.
- Dateityp auswählen (Suchen nach)
- Ordner/Laufwerk auswählen (Suchen in)
- Unterordner
- OLE2-Dateien
- Liste nicht löschen
Kontextmenü
Drag-and-Drop zum Öffnen/Generieren eines Dumps

Abbildung: Die Dateisuche
Wie bei der Dateisuche von Windows kann man beliebige Ordner als Suchbereich angeben. Diese werden jedoch gespeichert und stehen somit auch nach Schliessen und Öffnen der Dateisuche wieder zur Verfügung.

Abbildung: Festlegen des Suchbereichs

Abbildung: Das Kontextmenu des Dateisuche-Fensters
Im Senden an-Untermenü erscheinen die gleichen Verknüpfungen wie beim Windows Explorer:

Abbildung: Das Senden an-Untermenü
Der Gehe zu-Dialog kommt immer dann zum Einsatz, wenn man
einen bestimmten Zweig in der Baum-Darstellung des Dumps direkt anspringen möchte. Die
Zweige sind dabei aufgrund ihres (Objekt-)Typs gruppiert. Folgende Objekte existieren:
- Zweig
- Storage
- Stream
- Recordtyp
- Record-ID
- Record-Offset
- Lesezeichen
- Kommentar
- Zuletzt verwendet (Selektieren per Default, gespeichert in Registry)
- Favoriten
Aufruf wie gewohnt mit F5. Nächstes Element anspringen mit Strg+F5.
Es werden nur existierende Elemente aufgelistet.
Element in Favoritenliste aufnehmen

Abbildung: Das Gehe zu-Fenster (Objekt: Recordtyp)
Bei selektiertem Objekt "Record-Offset" wird eine Liste aller Offsets der BIFF-Records angezeigt.

Abbildung: Das Gehe zu-Fenster (Objekt: Record-Offset)
Durch Markieren des Eintrages "Zuletzt verwendet" wird das Element angezeigt, welches Sie zuletzt mit der Gehe zu-Funktion verwendet haben.

Abbildung: Das Gehe zu-Fenster
...
Funktioniert Dump-übergreifend
Strg+F5

Abbildung: Schaltfläche "Gehe zu (Nächster)"
Zählen ist eine wichtige Tätigkeit. Gerade bei Dumps
ist es oft von Vorteil, wenn man ohne grossen Aufwand die Anzahl eines bestimmten
Objektes, Elementes oder Begriffes herausfinden kann. In der BIFF-Workbench gibt es zu
diesem Zweck das Zählen-Fenster. Mit ihm lässt sich praktisch alles zählen, was in
einem Dump vorkommt:
- Zweig
- Storage
- Stream
- Record
- Benutzerdefiniert
In diesem Beispiel werden die Stream-Zweige eines Dumps gezählt:

Abbildung: Das Zählen-Fenster (Beispiel: Anzahl Stream-Zweige)
Die folgende Abbildung zeigt, wie man die Anzahl FONT-Records eines Dumps herausfindet:

Abbildung: Das Zählen-Fenster (Beispiel: Anzahl FONT-Records)
Der Eintrag "Benutzerdefiniert" dient zum Ermitteln der Anzahl Vorkommnisse eines beliebigen Suchbegriffs. Geben Sie dazu im Feld "Begriff" den zu zählenden Begriff ein. Mit der Option "Nur in Record-Inhalten zählen" können Sie festlegen, dass der Begriff nur in den Recordinhalt-Zweigen gesucht werden soll.

Abbildung: Das Zählen-Fenster (Beispiel: Anzahl Vorkommnisse
der Zeichenfolge "00 00 00 00")
Tipp!
Wenn Sie eine Liste mit der Anzahl Vorkommnisse beispielsweise aller
Recordtypen benötigen, können Sie eine Dump-Übersicht erstellen. Das
Dump-Übersicht-Fenster zeigt unter anderem, wieviele Records pro Recordtyp im Dump
vorhanden sind. Mehr dazu siehe unter Die Dump-Übersicht.
Die Filter-Funktion wird immer dann eingesetzt, wenn bestimmte Zweige der Baum-Darstellung ausgeblendet werden sollen.
Globaler Filter und Filter pro Dump.
Beim Öffnen der Dump-Datei werden ausgeblendete Informationen gar nicht erst als Zweig angelegt.
Macht den Baum übersichtlicher, da weniger Zweige.
Nicht benötigte Informationen werden so ausgeblendet.
Schnelleres Laden des Dumps und weniger Arbeitsspeicher-Verbrauch.
Dump-Übersicht, Dump-Analyse und Mappe-Übersicht berücksichtigen auch bei einem aktiven Filter den gesamten Dump.
Gefilterter Dump kann in eine Datei gespeichert werden.

Abbildung: Das Filter-Fenster
Über das Suchen-Fenster wird eine Volltextsuche durchgeführt.
Suchbereich eingrenzbar, Suchobjekt wählbar, Suchrichtung einstellbar
Platzhalter werden unterstützt.
Weitersuchen
Gross-/Kleinschreibung beachten
Exakte Übereinstimmung suchen
Unicode-Zeichenfolgen berücksichtigen
In allen geöffneten Dumps suchen
Platzhalter in Suchbegriff anwenden
Lesezeichen auf Fundstellen setzen
Verwendete Filterbegriffe werden in die Registry geschrieben und bleiben dadurch erhalten.

Abbildung: Das Suchen-Fenster
Wie bereits an anderer Stelle erwähnt wurde, enthalten die vom Microsofts BIFF-Viewer generierten Dumps ein paar Fehler. Unter anderem sind in jedem BIFF-Dump mehrere Record-IDs falsch. Beispielsweise wird die Record-ID des BOF-Records im Workbook-Stream mit Hex 9 (9h) angegeben. Korrekt wäre jedoch Hex 809 (809h), weil der BOF-Recordtyp seit BIFF5 die neue ID Hex 809 besitzt.
Hier ein Ausschnitt eines Dumps, der diesen Fehler verdeutlicht:
| 00000: [BOF] (9h
9dec) 00000 09 08 10 00 00 06 05 00 d3 10 cc 07 c9 00 00 00 ........S.L.I... 00010 06 00 00 00 -- -- -- -- -- -- -- -- -- -- -- -- .... |
Wie gut zu erkennen ist, besitzt der Record die ID 9h. Am Anfang des Record-Inhalts (siehe zweite Zeile) steht jedoch die Bytefolge 09 08, was soviel wie 809h bedeutet.
Die BIFF-Workbench wird dieser Problematik gerecht und
stellt entsprechende Funktionen zum Beheben zur Verfügung. Das Fenster "Falsche
Record-IDs" besitzt zwei Funktionen zu diesem Zweck:
1. Aufspüren von falschen Record-IDs
2. Korrigieren von falschen Record-IDs
Aufspüren von falschen Record-IDs
Beim Aufspüren von falschen Record-IDs werden alle Records eines Dumps durchlaufen und
überprüft, ob die im Record(-Kopf) angegebene ID mit derjenigen ID im Record-Inhalt
übereinstimmt. Ist dies nicht der Fall, wird der betroffene Recordtyp in die Liste der
Recordtypen/falschen Record-IDs aufgenommen (siehe nächste Abbildung). Die Liste zeigt
die Recordtypen, die falschen IDs und die korrekten IDs.

Abbildung: Aufspüren und Korrigieren von falschen Record-IDs
Korrigieren von falschen Record-IDs
Beim Korrigieren werden alle Record-Zweige in der Baum-Ansicht durchlaufen und alle
falschen Record-IDs durch die korrekten IDs ersetzt. Vor der Korrektur sieht ein
Record-Zweig so aus (Ausschnitt eines BIFF-Dumps):

Abbildung: Record-Zweig vor der Korrektur
Nach erfolgter Korrektur sieht der Zweig dann wie folgt aus:

Abbildung: Record-Zweig nach der Korrektur
Natürlich kann man den auf diese Weise korrigierten Dump als Dump-Datei speichern.
Die BIFF-Workbench verfügt über eine kleine, integrierte Textverarbeitung, die in Form des so genannten Textfensters angeboten wird. Es ist vergleichbar mit dem WordPad von Windows, welches auch unter dem Namen Write bekannt ist.
Das Textfenster besitzt einen Textbereich, in welchem
beliebige Texte geschrieben und formatiert werden können. Auf der Symbolleiste sind die
Schaltflächen zum Aufrufen der Text-Funktionen angeordnet. Folgende Funktionalitäten
stehen zur Verfügung:
- Öffnen, Speichern, Drucken, Senden an Texteditor
- Ausschneiden, Kopieren, Kopieren nach, Einfügen, Löschen, Alles markieren, Alles
löschen
- Suchen, Weitersuchen, Ersetzen
- Einfügen von AutoText, Trennlinie, Zeilenschaltung
- Schriftformatierung (Schriftart, Schriftgrad, Fett, Kursiv, Unterstrichen,
Durchgestrichen usw.)
Erstellen von Dokumentationen
Speichern im Text- oder RTF-Format
Das Textfenster unterstützt Drag-and-Drop von Texten, sowohl innerhalb des Fensters als auch von Texten, die aus einer anderen Anwendung auf das Textfenster der BIFF-Workbench gezogen werden (z.B. aus Microsoft Word oder dem WordPad).
Drop von Zweigen aus der Baum-Ansicht
Automatisches Öffnen des Textfensters bei Ziehen einer Textdatei auf das Anwendungsfenster der BIFF-Workbench (z.B. aus dem Windows Explorer).

Abbildung: Das Textfenster
Über das Fenster "Tools definieren" kann man bis zu 9 verschiedene Tools einbinden. Nebst Tools im Sinne von Programmen (wie z.B. Microsoft Word) kann man auch Dokumente (z.B. Word-, Acrobat- oder PowerPoint-Dokumente), Web-Adressen (z.B. "www.xlam.info" oder "http://195.186.84.74/xlimits/index.htm") , Skripts (z.B. eine bat-Stapeldatei oder eine VBScript-Datei mit der Dateinamenerweiterung 'vbs') sowie Ordner-Verknüpfungen einbinden. Solche eingebundenen Ressourcen lassen sich direkt aus der BIFF-Workbench heraus öffnen - sogar mittels Tastenkombination (Strg+1 bis Strg+9).
Die nachfolgende Abbildung zeigt, wie ein externes Tool definiert wird. Als Beispiel wird das Programm FxEdit eingebunden, wobei der Befehlszeilenschalter '/o' verwendet wird (im Feld "Schalter" steht "/o"), und beim Programmstart die OLE2-Datei des aktiven, in der BIFF-Workbench geöffneten Dumps übergeben wird (unter "Parameter" steht "OLE2-Datei übergeben"). Das Anwendungsfenster von FxEdit wird dabei maximiert geöffnet.

Abbildung: Einbinden eines Programmes
Ist das Tool eingebunden, so kann es jederzeit über das Tools-Menü, die Tools-Schaltfläche oder die zugeordnete Tastenkombination ausgeführt werden. Hier das Tools-Menü und die Tools-Schaltfläche:

Abbildung: Menübefehl zum Ausführen des eingebundenen
Programmes

Abbildung: DropDown-Schaltfläche zum Ausführen des
eingebundenen Programmes
Die nächste Abbildung zeigt als weiteres Beispiel das Einbinden eines PDF-Dokumentes.

Abbildung: Einbinden eines Dokumentes
Der Record-ID-Umrechner ist ein kleines Hilfsmittel zum Umrechnen von Record-IDs. Record-IDs werden gewöhnlich als Hex-Wert angegeben. Benötigt man die ID als Dezimalzahl, oder möchte man wissen, welchem Recordtyp die ID gehört, so kann man diese anhand dieses Fensters herausfinden. Man braucht lediglich im Feld "Record-ID Hex" die Hex ID einzugeben - und schon erhält man die Record-ID als Dezimalwert sowie den Recordtyp. Der umgekehrte Weg funktioniert natürlich auch: Bei Eingabe der ID als Dezimalzahl wird die Hex ID und der Recordtyp ausgegeben, und bei Eingabe des Recordtypes wird die Record-ID Dec und Hex angezeigt. Zusätzlich wird eine kurze Beschreibung des Recordtyps angezeigt sowie die Seitenzahl der BIFF-Dokumentation, auf welcher der Recordtyp beschrieben ist.

Abbildung: Der Record-ID-Umrechner
Der Optionen-Dialog enthält rund 130 verschiedene Einstellungen, die Sie beliebig anpassen können und auf diese Weise Dateiordner, Schriften, Programmverhalten und vieles mehr Ihren persönlichen Wünschen und Gewohnheiten anpassen. Das Fenster besitzt 9 Registerseiten. Die nachfolgenden Abbildungen zeigen ein paar dieser Registerseiten.
Die Registerseite "Allgemein" enthält allgemeine Einstellungen, unter anderem für die zuletzt verwendeten Dateien, für Fensterpositionen und -grössen sowie für Programmstart und -ende:

Abbildung: Das Optionen-Fenster (Registerseite
"Allgemein")
Die Einstellungen für Dateien, insbesondere die Datei-Verzeichnisse, sind auf der Registerseite "Dateiablage" angeordnet:

Abbildung: Das Optionen-Fenster (Registerseite
"Dateiablage")
Die Registerseite "Dump" zeigt alle Einstellungsmöglichkeiten für Dumps:

Abbildung: Das Optionen-Fenster (Registerseite
"Dump")
Auf der Registerseite "System" befinden sich die systemspezifischen Einstellungen sowie diejenigen zum Integrieren der BIFF-Dokumentation:

Abbildung: Das Optionen-Fenster (Registerseite
"System")
Die BIFF-Workbench besitzt mehrere Tabellen mit Meta-Informationen über BIFF-Versionen, Storages, Streams und Recordtypen. Diese Informationen stammen aus den vier Bibliotheksdateien BIFFVersions.bwb, Storages.bwb, Streams.bwb und Recordtypes.bwb. Diese Dateien werden bei der Programminstallation automatisch in das Programmverzeichnis der BIFF-Workbench kopiert und können jederzeit via Internet aktualisiert werden. Eine Update-Funktion hilft Ihnen bei diesen Vorgang.
Die vier Bibliotheksdateien enthalten viele interessante Informationen. Die Datei Recordtypes.bwb beispielsweise beinhaltet eine Liste der bekannten Recordtypen mit Beschreibung, betroffene BIFF-Versionen, Querverweise auf verwandte Recordtypen und die Seite, auf der der Recordtyp in der mitgelieferten BIFF-Dokumentation ausführlich beschrieben ist.
Die Liste der Recordtypen kann beliebig auf- und absteigend sortiert, die Reihenfolge der Spalten geändert und Spalten ausgeblendet werden. Mit der Suchfunktion kann man einen frei wählbaren Begriff in der Liste suchen. Es existiert auch eine Filterfunktion, mit der die Liste nach beliebigen Begriffen gefiltert werden kann, wobei die Filter kombinierbar sind und die Platzhalterzeichen '*' (ein oder mehrere Zeichen), '?' (ein einzelnes Zeichen) sowie '#' (eine Ziffer) verwendet werden können. Auch das Umkehren (Is oder Not) und Ausschliessen von Zeichen wird unterstützt (mit '!' für logisches "Not"). Ein Beispiel: Zuerst wird nach allen Recordtypen gefiltert, die in der Beschreibung den Begriff "*schutz*" enthalten, anschliessend alle Recordtypen ausgeblendet, die nicht von BIFF8 und BIFF8X benutzt werden, und zum Schluss werden nur diejenige Recordtypen augelistet, die in der BIFF-Dokumentation beschrieben sind (Seitenzahl ist weder "-" noch "0"). Dadurch erhält man eine Liste mit noch 6 Einträgen.
Mit der Option "Nur Recordtypen des aktiven Dumps" werden alle diejenigen Recordtypen aufgelistet, die im gerade geöffneten, aktiven Dump vorkommen. Dadurch erhalten Sie eine nützliche Liste, die alle verwendeten Recordtypen inklusive Beschreibung enthält.
Die Liste kann - unter Beibehaltung der aktuellen Sortierung und des Filters - in eine Datei gespeichert, ausgedruckt, in die Zwischenablage kopiert, in das Textfenster eingefügt oder an den externen Texteditor gesendet werden.

Abbildung: Die Recordtypen-Tabelle

Abbildung: Unterstützung durch QuickTips
Das Fenster "Zeichencode-Tabelle" zeigt eine Liste der ANSI-/ASCII-Zeichencodes. Die Liste besitzt die fünf Spalten Dec, Hex, Bin, Zeichen und Bemerkung. Sie können die Liste nach Code oder nach Zeichen durchsuchen.

Abbildung: Die Zeichencode-Tabelle
Das Datei-Eigenschaften-Fenster
Dieses Fenster zeigt eine Vielzahl Eigenschaften einer
Datei. Es entspricht mehrheitlich dem bekannten Eigenschaften-Fenster von Windows bzw. von
Microsoft Excel, enthält jedoch mehrere zusätzliche Informationen. Dies sind unter
anderem:
- Land (Gebiet)
- Kennwortschutz
- CLSID
- ProgID
- Makros
- Letzter bzw. aktueller Benutzer
- Vorschaugrafik

Abbildung: Die Datei-Eigenschaften
Bei ausführbaren bzw. kompilierten Dateien (Dateityp exe, dll, olb und dergleichen) können zudem die Versions-Informationen der Datei angezeigt werden. Hier die Versions-Informationen der Programmdatei der BIFF-Workbench:

Abbildung: Versions-Informationen einer Datei
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Zuletzt aktualisiert am 1.02.2006
/ 20:30 Uhr
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