Tipps und Tricks (Microsoft Excel)
Mehr Speicher für
Arbeitsmappen zur Verfügung stellen
Erhöhte
Harddisk-Aktivität während Neuberechnung vermeiden
Ungefährer
Speicherbedarf von Excel je nach Windows-Version ermitteln
Gegenseitige
Aktualisierung verknüpfter Mappen mit gleicher Quellmappe verhindern
Möglichkeiten für das
Einsparen von Systemressourcen
Grösse des File
Caching-Speichers von Windows NT kontrollieren
Fehlermeldung
"Nicht genügend Arbeitsspeicher" beim Öffnen einer Mappe beheben
Unbenutzte Zahlenformate herausfinden
Anzahl der
in einer Arbeitsmappe verwendeten Zellformate herausfinden
Benutzter Zellbereich
eines Tabellenblattes verkleinern
Tabellen mit mehr als 256 Spalten
verwenden
Anzahl verschiedene
Schriften in einer Mappe herausfinden
Arbeitsspeicher
sparen durch Benutzen des Rückgängig-Features
Arbeitsblattübergreifende Cross
Links vermeiden
Kuriose Fehlermeldungen des
VBA-Editors beheben
Nicht benötigte Add-Ins deaktivieren
Datei
mit den benutzerdefinierten Symbolleisten (xlb-Datei) defragmentieren
Zahlen mit mehr als 300
festen Dezimalstellen benutzen
Mehr Speicher für Arbeitsmappen zur Verfügung stellen
Wenn Sie mit einer sehr grossen Arbeitsmappe arbeiten und praktisch auf jedes Byte Speicher angewiesen sind, können Sie durch einen kleinen Trick der Arbeitsmappe mehr Speicher zur Verfügung stellen. Dies lässt sich bewerkstelligen, indem Sie die Anzahl Rückgängig-Aktionen reduzieren. Als Standard verwendet Microsoft Excel 16 Rückgängig-Ebenen (Undo Levels). Diese Einstellung kann in der Windows Registry geändert werden.
Vorgehen
1. Öffnen Sie mit dem Windows-Programm
"RegEdit" die Registry
2. Wählen Sie den Zweig
"HKey_CURRENT_USER\Software\Microsoft\Office\8.0\Excel\Microsoft Excel"
3. Führen Sie den Menübefehl "Bearbeiten/Neu/DWORD-Wert" aus
4. Geben Sie als neuen Schlüssel-Name "UndoHistory" ein
5. Führen Sie den Menübefehl "Bearbeiten/Ändern" aus
6. Aktivieren Sie unter "Basis" die Option "Dezimal"
7. Geben Sie für "Wert" eine Zahl kleiner als 16 ein
Die bei "Wert" eingetragene Zahl steht für die maximale Anzahl möglicher
Undo-Aktionen. Bitte beachten Sie, dass der Wert nicht kleiner als 1 (bzw. nicht grösser
als 100, wenn die Anzahl Undos erhöht werden soll) eingestellt werden sollte (Empfehlung
von Microsoft). Wählen Sie die Anzahl nur so gross wie Sie später tatsächlich
Undo-Ebenen benötigen werden, da jede Undo-Ebene beim Excelstart eine bestimmte Anzahl
Bytes Arbeitsspeicher vorbelegt (reserviert). Je grösser die Anzahl Ebenen, desto kleiner
der verfügbare Speicher für die Daten der geöffneten Arbeitsmappen (Workbook Memory).
Übrigens besitzt auch der hier erfassbare Wert eine Höchstgrenze: Der grösste erlaubte
Wert liegt irgendwo um die 2 Milliarden. Probieren Sie auf keinen Fall diesen Wert aus, da
Ihr PC beim nächsten Excelstart jämmerlich abstürzen wird.
Laut Microsoft funktioniert obiges unter Windows 95 und NT 4.0 mit Excel 97. Man kann aber
davon ausgehen, dass bei anderen Windows-Versionen wie z.B. Windows 2000 und anderen
Excel-Versionen das Vorgehen ebenfalls funktioniert. Gemäss Spezifikationen besitzt auch
Excel 2000 standardmässig 16 Rückgängig-Ebenen, sodass der Registry-Eintrag auch unter
Excel 2000 korrekt funktionieren wird. Sicherheitshalber sollten Sie in diesem Fall zuerst
eine Sicherungskopie der Registry anlegen (Menübefehl
"Registrierung/Registrierungsdatei exportieren").
Hinweis
Alle geöffneten Arbeitsmappen teilen sich den Undo-Speicher. Beim Speichern
einer Arbeitsmappe wird daher nur der Undo-Speicher dieser Arbeitsmappe geleert, nicht
aber der Undo-Speicher der anderen geöffneten Mappen.
Weitere Informationen
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Erhöhte Harddisk-Aktivität während Neuberechnung vermeiden
Wenn Sie feststellen, dass in Microsoft Excel während der Neuberechnung einer Arbeitsmappe Ihre Festplatte eine erhöhte Aktivität als üblich zeigt, dann deutet dies erfahrungsgemäss auf einen zu kleinen Arbeitsspeicher hin.
Lösung
Rüsten Sie Ihren Rechner mit mehr physischem RAM aus oder schliessen Sie andere
Anwendungen.
Ausführliche Informationen über den Arbeitsspeicher im Zusammenhang mit Microsoft Excel finden Sie hier:
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Ungefährer Speicherbedarf von Excel je nach Windows-Version ermitteln
Je nach Windows-Version benötigen Sie unterschiedlich viel Arbeitsspeicher, damit Sie flüssig mit Microsoft Excel arbeiten können. Die nachfolgenden Tabellen zeigen Richtwerte bezüglich Arbeitsspeicher (RAM und virtueller Speicher) in Megabyte. Für "gewöhnliche" Excel-Benutzer ist der blau markierte Eintrag "Mittelgrosse Arbeitsmappen" massgebend.Lesebeispiel 1:
Sie verwenden Windows 98 und arbeiten mit mittelgrossen Arbeitsmappen: Der
Arbeitsspeicher sollte nicht kleiner als 64 MB sein.
Lesebeispiel 2:
Sie verwenden Windows NT und arbeiten mit grossen Arbeitsmappen: Der
Arbeitsspeicher sollte nicht kleiner als 136 MB sein; besser wären 160 MB.
Lesebeispiel 3:
Sie verwenden Windows 2000 und arbeiten mit sehr grossen Arbeitsmappen: Der
Arbeitsspeicher sollte nicht kleiner als 304 MB sein; besser wären 320 MB.
| Betriebssystem | 24 MB |
| Excel | 8 MB |
| kleine Arbeitsmappen | 32 MB |
| mittelgrosse Arbeitsmappen | 64 MB |
| grosse Arbeitsmappen | 128 MB |
| sehr grosse Arbeitsmappen | 256 MB |
| Betriebssystem | 32 MB |
| Excel | 8 MB |
| kleine Arbeitsmappen | 40 MB - 64 MB |
| mittelgrosse Arbeitsmappen | 72 MB - 96 MB |
| grosse Arbeitsmappen | 136 MB - 160 MB |
| sehr grosse Arbeitsmappen | 264 MB - 288 MB |
| Betriebssystem | 64 MB |
| Excel | 8 MB |
| kleine Arbeitsmappen | 80 MB - 96 MB |
| mittelgrosse Arbeitsmappen | 112 MB - 128 MB |
| grosse Arbeitsmappen | 176 MB - 192 MB |
| sehr grosse Arbeitsmappen | 304 MB - 320 MB |
| Betriebssystem | 128 MB |
| Excel | 8 MB |
| kleine Arbeitsmappen | 128 MB - 160 MB |
| mittelgrosse Arbeitsmappen | 160 MB - 192 MB |
| grosse Arbeitsmappen | 224 MB - 256 MB |
| sehr grosse Arbeitsmappen | 352 MB - 384 MB |
Weitere Informationen finden Sie auf folgender Seite:
Weitere Informationen |
Gegenseitige Aktualisierung verknüpfter Mappen mit gleicher Quellmappe verhindern
Wenn Sie mehrere Arbeitsmappen öffnen, die alle Verknüpfungen mit der gleichen Quellmappe enthalten, und Sie die Frage bezüglich Verknüpfungen aktualisieren mit Nein beantworten, werden trotzdem die Verknüpfungen in allen Arbeitsmappen aktualisiert und die in der zuletzt geöffneten Mappe gespeicherten Werte angezeigt.
Abbildung: Dialogfenster "Automatische Verknüpfungen
aktualisieren"
Dieses Verhalten tritt auf, weil die Informationen über die Verknüpfungen (link information) in einer internen Verknüpfungen-Tabelle gespeichert sind (internal link table). Diese Tabelle wird von allen in der gleichen Excel-Instanz geöffneten Arbeitsmappen gemeinsam benutzt. Immer die zuletzt geöffnete Arbeitsmappe verwaltet die im Arbeitsspeicher geführte Link-Tabelle.
Sie können dieses Verhalten umgehen, indem Sie die Arbeitsmappen in verschiedenen Excel-Instanzen öffnen. Als Folge verwendet jede Arbeitsmappe seine eigene interne Link-Tabelle und somit gespeicherten Werte.
Möglichkeiten für das Einsparen von Systemressourcen
Allgemein betrachtet benötigt jedes laufende Windows-Programm Systemressourcen. Wie stark die Ressourcenbelastung ist, ist von mehreren Faktoren abhängig. Man kann jedoch sagen, dass, je mehr grafische Elemente vorhanden sind, desto mehr Systemressourcen beansprucht werden.
» Erfahrungsgemäss verbrauchen Web Browser (z.B. Internet Explorer oder Netscape) viel Systemressourcen, insbesondere wenn mehrere Browser-Fenster geöffnet sind.
» System utilities (Norton, Hurricane, First Aid, and other assorted "crapware") are also highly demanding of resources. It is often better to leave these items out of your startup, and only run them occasionally (if ever). "Eye candy" such as Active Desktop, animated screensavers, fancy mouse cursors and so forth also use up generous quantities of scarce resources. On the other hand, if you are getting genuine "Out of Memory" errors rather than "low resources" warnings then that is an entirely different story.
» Der Ressourcenverbrauch von Microsoft Excel kann
reduziert werden, indem wie eingangs erwähnt die Anzahl der grafischen Elemente reduziert
wird.
- Zoom-Level des Arbeitsblattes auf 100 % stellen
- Zusätzliche Workbook-Fenster schliessen
- Symbolleisten ausblenden
Ausführliche Informationen über Systemressourcen allgemein und im Zusammenhang mit Microsoft Excel erhalten Sie hier:
Weitere Informationen |
Question:
How can I control the amount of memory NT uses for file caching?
Answer:
Windows NT does not allow much tuning of caching except for one registry entry.
1. Start the registry editor (regedit.exe)
2. Move to HKEY_LOCAL_MACHINE\SYSTEM\CurrentControlSet\Control\ Session
Manager\Memory Management
3. Double click on LargeSystemCache and set to 0 to reduce the amount of memory
used for file caching.
4. Click OK
5. Close the registry editor
If you start the Network control panel applet and select the Services tab you can select Server and click Properties. Select "Maximize Throughput for Network Applications" to use less memory (this actually sets LargeSystemCache to 0).
System internals have released CacheSet (http://www.sysinternals.com) which allows you to more specifically set memory used for caching.
Weitere Informationen von Microsoft zu diesem Thema:
http://www.windows2000faq.com/Articles/Index.cfm?ArticleID=14505
Insbesondere bei grösseren Arbeitsmappen mit vielen Tabellenblättern, auf denen sich viele Zellen mit Bezügen auf Zellen anderer Blätter befinden (so genannte blattübergreifende Verknüpfungen oder Interlinked Sheets), kann es vorkommen, dass beim Öffnen der Arbeitsmappe die Fehlermeldung "Nicht genügend Arbeitsspeicher" auftritt.
.gif)
Abbildung: Fehlermeldung "Nicht genügend
Arbeitsspeicher"
Wenn nach Bestätigen der Fehlermeldung mit OK die Arbeitsmappe nicht geöffnet wird, so enthält die Mappe vermutlich zu viele blattübergreifende Zellbezüge. Dieses Problem tritt vor allem dann auf, wenn die Mappe mit Excel 2002 gespeichert wurde und mit Excel 97 oder 2000 geöffnet werden soll. Oder wenn die Mappe mit Excel 2003 gespeichert wurde und mit Excel 97, 2000 oder 2002 geöffnet werden soll. Es ist jedoch auch möglich, dass die Mappe mit der gleichen Excelversion nicht geöffnet werden kann, mit der sie erstellt wurde.
Problemlösung
Legen Sie zuerst eine neue, leere Arbeitsmappe an und stellen dann im
Optionen-Dialog (Menü Extras/Optionen) den Berechnenmodus auf
"Manuell" (Registerseite "Berechnen"). Öffnen Sie anschliessend die
fehlerverursachende Mappe wie gewohnt über den Öffnen-Dialog in Microsoft Excel.
Hinweis
Bitte beachten Sie, dass, wenn trotz Fehlermeldung die Arbeitsmappe geöffnet wird,
die Fehlermeldung durch ein anderes Problem verursacht wird. Das Umstellen des
Berechnenmodus zeigt in diesem Fall keine Wirkung.
Detaillierte Informationen über die Fehlermeldung "Nicht genügend Arbeitsspeicher" und die weiteren Problemursachen erhalten Sie hier:
Weitere Informationen
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Jedes von Ihnen angelegte benutzerdefinierte Zahlenformat wird in der Arbeitsmappendatei gespeichert. Es spielt dabei keine Rolle, ob das Zahlenformat tatsächlich zur Formatierung von Zellen verwendet wurde oder nicht. Alle benutzerdefinierten Zahlenformate sind im Dialogfenster "Zellen" (Excel 97) beziehungsweise "Zellen formatieren" (ab Excel 2000) aufgelistet:

Abbildung: Benutzerdefinierte Zahlenformate im Dialogfenster
"Zellen" (Excel 97)
Man kann zwar jederzeit über die Schaltfläche "Löschen" des oben abgebildeten Dialogfensters ein benutzerdefiniertes Zahlenformat entfernen. Das Problem ist jedoch, dass man nicht weiss, ob dieses Zahlenformat von einer Zelle oder von einer Formatvorlage verwendet wird. Es existiert in Excel keine Funktionalität, mit der man die unbenutzten Zahlenformate effizient herausfinden kann. Die einzige Möglichkeit ist, das Format jeder Zelle und jeder Formatvorlage zu kontrollieren und quasi in der Liste der benutzerdefinierten Zahlenformate jedes benutzte Format abzuhaken. Diese Arbeit würde bei einer grösseren Arbeitsmappen äusserst lange dauern. Angenommen die Arbeitsmappe enthält 20 Tabellenblätter und auf jedem Blatt sind 2'000 Zeilen à 26 Spalten (A bis Z) benutzt, und für das Kontrollieren einer Zelle benötigt man 2 Sekunden, so dauert die Kontrolle der gesamten Mappe ca. 72 Tage (bei 8 Stunden pro Tag). Die Rechnung sieht so aus:
2'000 x 26 x 20 x 2 = 2'080'000 Sekunden -> 2'080'000 / 3'600 = 577.77 Stunden -> 577.77 Stunden / 8 = 72.22 Tage
Aber zum Glück gibt es einen Trick, wie man erheblich
schneller an die benötigten Informationen kommt. Gehen Sie folgendermassen vor:
1. Legen Sie eine neue Arbeitsmappe an.
2. Wechseln Sie zur Arbeitsmappe, die Sie kontrollieren möchten.
3. Drücken Sie die Tastenkombination Strg+Ende (oder Menübefehl
Bearbeiten/Gehe zu, Schaltfläche Inhalte, Option Letzte Zelle).
4. Drücken Sie die Tastenkombination Strg+Umschalt+Pos1.
5. Drücken Sie die Tastenkombination Strg+C.
6. Aktivieren Sie die leere Arbeitsmappe.
7. Führen Sie den Menübefehl Bearbeiten/Inhalte einfügen,
Option Formate aus (siehe Abbildung).

Abbildung: Dialog "Inhalte einfügen"
Mit diesem Vorgehen werden alle Zellformate eines Tabellenblattes in ein Tabellenblatt der neuen Arbeitsmappe übertragen. Da ausschliesslich die Formatierungen der Zellen übertragen werden, und nicht sonstige Formatierungen wie unter anderem die benutzerdefinierten Zahlenformate, welche nicht von den markierten Zellen benutzt wurden, enthält die neue Arbeitsmappe nach dem Einfügen der Formate nur die tatsächlich benutzten Zahlenformate.
In Microsoft Excel gibt es keine Möglichkeit, wie man die Anzahl verwendete Zellformate herausfinden kann. Das ist ein Nachteil, weil in einer Arbeitsmappe maximal ca. 4'000 verschiedene Zellformate verwendet werden können. Bei Erreichen beziehungsweise Überschreiten dieser Grenze erscheint die Fehlermeldung "Zu viele verschiedene Zellformate":

Abbildung: Fehlermeldung "Zu viele verschiedene
Zellformate"
Das Problem ist, dass bei Auftreten der Fehlermeldung die Limitation schon erreicht ist. Es ist im Grunde genommen bereits zu spät, um noch irgendwelche vorbeugende Massnahmen ergreifen zu können, wie beispielsweise das Vereinfachen von Zellformatierungen oder das Löschen von Zellen. Gesucht wird daher eine Möglichkeit, wie man herausfinden kann, wie viele verschiedene Zellformate eine Arbeitsmappe bereits enthält. Am schönsten wäre es, man könnte diese Information zu einem beliebigen Zeitpunkt und vor allem schnell und einfach abfragen.
Es gibt einen Trick, wie man die Anzahl verwendete Zellformate herausfinden kann. Sie benötigen dazu lediglich das Excel Add-In Cell Format Counter. Der Cell Format Counter ist ein Add-In für Microsoft Excel ab Version 97. Das Tool benötigt zum Feststellen der Anzahl verwendete und verfügbare Zellformate sowie maximale Anzahl Zellformate lediglich etwa 2 Sekunden. Das Beste ist: Je mehr Zellformate in der Arbeitsmappe bereits verwendet wurden, desto kürzer dauert die Ermittlung der Messwerte. Bei vielen Zellformaten benötigt das Tool daher kaum mehr als eine Sekunde.
So sieht die Benutzeroberfläche der neuesten Programmversion des Cell Format Counters aus:

Abbildung: Das Excel Add-In "Cell Format Counter"
Diese Links führen zu weiteren Informationen über den
Cell Format Counter, die CEFA-Toolbox und zur Downloadseite:
Produkt-Beschreibung
des Cell Format Counter
Bedienungsanleitung
des Cell Format Counter
Produkt-Website der CEFA-Toolbox
Downloadseite von xlam
Der benutzte Zellbereich lässt sich gewöhnlich dadurch verkleinern, indem man alle Zellen ausserhalb des Bereiches (mit den belegten Zellen) markiert und löscht.
Restlicher Beitrag folgt in Kürze...
Bekanntlich besitzt eine Exceltabelle 256 Spalten, egal welche Excelversion verwendet wird. Diese Grenze von 256 Spalten existiert seit "Erfindung" von Microsoft Excel. Bereits die erste Excelversion für Windows - es war Excel 2.0, veröffentlicht im Jahre 1987 - besass 256 Spalten. Auch Pocket Excel für Windows CE/Handheld PC sowie die Tabellenkalkulationsprogramme von anderen Herstellern, wie beispielsweise Open Office, Lotus 1-2-3 oder PlanMaker, besitzen allesamt maximal 256 Spalten.
Es gibt eine Möglichkeit, wie man Tabellen mit mehr als 256 Spalten erstellen und bearbeiten kann.
Microsoft Office Spreadsheet Web-Komponente
OWC 2000: 676 Spalten = Spalten A bis YZ (676 = 26 * 26)
OWC 2002: 18'278 Spalten = Spalten A bis ZZZ (18'278 = 26^1 + 26^2 +
26^3)
Restlicher Beitrag folgt in Kürze...
In einer Arbeitsmappe kann nur eine begrenzte Anzahl verschiedene Schriften verwendet werden. In Microsoft Excel 97 sowie Excel 98 für Macintosh und Excel 2001 für Macintosh sind es maximal 256 Schriften. In allen anderen Excelversionen maximal 512 Schriften. Da es in Excel keine Möglichkeit zum Herausfinden gibt, wie viele Schriften eine Mappe enthält, können Sie ein spezielles Tool einsetzen. Das Tool heisst Workbook Font Counter und ermittelt zuverlässig, wie viele und welche Schriften in einer Mappe gespeichert sind.
Diese Links führen zu weiteren Informationen sowie zur
Downloadseite:
Produkt-Website des Workbook Font Counter
Downloadseite von xlam
Arbeitsspeicher sparen durch Benutzen des Rückgängig-Features
Der Undo-Speicher ist ein Teil des Workbook Memory. Im Workbook Memory werden unter anderem die Informationen über die Befehle abgelegt, die vom Benutzer rückgängig gemacht werden können. Das bedeutet, dass bei vielen und speicherintensiven Undo-Aktionen für andere Daten und Vorgänge weniger Platz im Workbook Memory zur Verfügung steht, beispielsweise zum Berechnen von Formeln. Sie sollten daher darauf achten, dass aufwändige Aktionen möglichst bald aus dem Undo-Speicher entfernt werden, was man durch Speichern der Arbeitsmappe erledigen kann. Eine aufwändige Aktion ist unter anderem das Formatieren eines grösseren Zellbereiches anhand der AutoFormat-Funktion. Beispielsweise werden beim Auto-Formatieren von (nur) 10 Spalten ungefähr 5 MB Daten im Undo-Speicher abgelegt.
Wenn eine Aktion nicht zum erhofften Resultat führt, sollten Sie den Vorgang also widerrufen, sprich anhand der Undo-Funktion rückgängig machen. Damit nutzen Sie nicht nur ein komfortables Excel-Feature, sondern sparen auch je nach Situation erheblich Arbeitsspeicher.
Hier zwei realitätsnahe Beispiele:
Beispiel 1
Beispiel 1a: AutoFormat ohne Rückgängig
| Aktion | Speichernutzung |
| 1. Starten Sie Microsoft Excel mit einer neuen, leeren Arbeitsmappe | 11 MB |
| 2. Markieren Sie die Spalten A bis J, führen den Menübefehl Format/AutoFormat aus und klicken auf OK | 23 MB |
| 3. Markieren Sie die Spalten A bis J und führen den Menübefehl Bearbeiten/Löschen/Formate aus | 27 MB |
Beispiel 1b: AutoFormat mit Rückgängig
| Aktion | Speichernutzung |
| 1. Starten Sie Microsoft Excel mit einer neuen, leeren Arbeitsmappe | 11 MB |
| 2. Markieren Sie die Spalten A bis J, führen den Menübefehl Format/AutoFormat aus und klicken auf OK | 23 MB |
| 3. Führen Sie den Menübefehl Bearbeiten/Rückgängig: AutoFormat aus | 17 MB |
Beispiel 2
Beispiel 2a: Zellen füllen ohne Rückgängig
| Aktion | Speichernutzung |
| 1. Starten Sie Microsoft Excel mit einer neuen, leeren Arbeitsmappe | - |
| 2. Tragen Sie die Formel "=INFO("memused")/1024" in die Zelle A1 ein | 312 |
| 3. Markieren Sie den Zellbereich B1:B60000 ("B1:B60000" im Namenfeld eingeben) | 312 |
| 4. Geben Sie die Zahl 1 ein und drücken Sie Strg+Eingabe | 3836 |
| 5. Drücken Sie die Lösch-Taste (Delete) | 3836 |
Beispiel 2b: Zellen füllen mit Rückgängig
| Aktion | Speichernutzung |
| 1. Starten Sie Microsoft Excel mit einer neuen, leeren Arbeitsmappe | - |
| 2. Tragen Sie die Formel "=INFO("memused")/1024" in die Zelle A1 ein | 312 |
| 3. Markieren Sie den Zellbereich B1:B60000 ("B1:B60000" im Namenfeld eingeben) | 312 |
| 4. Geben Sie die Zahl 1 ein und drücken Sie Strg+Eingabe | 3836 |
| 5. Klicken Sie auf die Rückgängig-Schaltfläche auf der Standard-Symbolleiste | 316 |
Arbeitsblattübergreifende Cross Links vermeiden
Versuchen Sie möglichst, gegenseitige Zellbezüge zwischen Arbeitsblättern zu vermeiden. Solche Links nennt man auch Cross Links oder Interlinked Sheets. Man kann sich solche gegenseitige Zellbezüge folgendermassen vorstellen:
Beispiel
- Eine Arbeitsmappe enthält zwei Tabellenblätter Tabelle1 und Tabelle2
- In Zelle A1 von Tabelle1 steht "=Tabelle2!B1"
- In Zelle A1 von Tabelle2 steht "=Tabelle1!B1"
Die Tabelle1 enthält also einen Bezug auf eine Zelle von Tabelle2, welche ihrerseits einen Bezug auf eine Zelle der Tabelle1 besitzt.
Restlicher Beitrag folgt in Kürze...
Kuriose Fehlermeldungen des VBA-Editors beheben
Wenn beim Versuch, im VBA-Editor ein Steuerelement eines Benutzerformulares zu löschen, die Fehlermeldung "Steuerelemente konnten nicht gelöscht werden. Nicht näher bezeichneter Fehler." erscheint, so kann die Fehlerursache an einem zu langen Text der ControlTipText- oder der Tag-Eigenschaft des zu löschenden Steuerelementes liegen.

Abbildung: VBE-Fehlermeldung "Steuerelemente konnten nicht
gelöscht werden. Nicht näher bezeichneter Fehler."

Abbildung: VBE-Fehlermeldung "Steuerelemente konnten nicht
gelöscht werden. Unerwarteter Methodenaufruf oder Zugriff auf Eigenschaft."
Erscheint beim Ausführen des VBA-Projektes oder Speichern der Mappe:

Abbildung: VBE-Fehlermeldung "Systemfehler: &H80004005
(-2147467259). Unbekannter Fehler"

Abbildung: VBE-Fehlermeldung "Systemfehler: &H8000FFFF
(-2147418113). Schwerer Fehler"
Erscheint beim Ausführen des VBA-Projektes der Mappe:

Abbildung: Laufzeitfehler 361 "Objekt kann weder ge- noch
entladen werden"
Anhand der ControlTipText-Eigenschaft kann man einem Steuerelement einen beliebigen Text zuweisen, der zur Laufzeit des VBA-Programmes eingeblendet wird, wenn man mit dem Mauszeiger über das Steuerelement fährt. Der anzuzeigende Text kann praktisch unbegrenzt lang sein. In Tests unter Microsoft Excel 97 war es problemlos möglich, einen 630'000 Zeichen langen Text für ControlTipText zu erfassen.
Tag-Eigenschaft...
Datei kann nicht gespeichert werden:

Abbildung: Fehlermeldung "Datei wurde nicht
gespeichert"
Zuweisung zur Laufzeit funktioniert dagegen problemlos:
CommandButton1.ControlTipText = String(500000, "a")
Nicht benötigte Add-Ins deaktivieren
Ein Microsoft Excel Add-In (Dateinamenerweiterung "xla") ist, bis auf ein paar kleine Unterschiede, im Prinzip nichts anderes als eine gewöhnliche Arbeitsmappe (Dateinamenerweiterung "xls"). In Bezug auf die Nutzung von Arbeitsspeicher gibt es keine Unterschiede. Jedes geladene bzw. im Add-In-Manager aktivierte Add-In belegt so viel Speicher, wie wenn es eine normale Mappe wäre. Wenn Sie auf möglichst viel Speicher angewiesen sind (z.B. weil eine grosse, komplexe Arbeitsmappe bearbeitet werden muss), sollten Sie alle nicht zwingend benötigten Add-Ins deaktivieren. Dadurch hat die geöffnete Arbeitsmappe mehr Speicher zur Verfügung.
Datei mit den benutzerdefinierten Symbolleisten (xlb-Datei) defragmentieren
Microsoft Excel speichert alle benutzerdefinierten Symbolleisten, deren Schaltflächen und Menüelemente sowie alle an den integrierten Symbolleisten vorgenommenen Änderungen in einer speziellen Datei, welche die Dateinamenerweiterung "xlb" besitzt. Diese Datei wird daher ganz einfach 'xlb-Datei' genannt.
Mit der Zeit kann die xlb-Datei grösser werden, da wegen eines Bugs in Microsoft Excel immer mehr alte und fehlerhafte Daten in der Datei mitgeführt werden. Es handelt sich dabei um Daten, die nicht mehr benötigt werden, aber nicht endgültig gelöscht wurden und dadurch in der Datei liegengeblieben sind.
Einmal abgesehen davon, dass die Datei laufend grösser wird, benötigen die enthaltenen Daten immer mehr Arbeitsspeicher. Microsoft Excel liest beim Programmstart die Daten der xlb-Datei ein und setzt sie in entsprechende Objekte um. So wird beispielsweise der Format-Symbolleiste eine benutzerdefinierte Schaltfläche hinzugefügt. Das Problem ist nun, dass sämtliche Daten eingelesen und umgesetzt werden. Die infolge des Bugs fälschlicherweise liegengebliebenen Daten können aber nicht umgesetzt werden, was dazu führt, dass die Daten zwar im Speicher liegen, aber nicht in Form von grafischen Objekten dargestellt werden (eben beispielsweise als Schaltflächen).
Dieses und weitere Probleme im Zusammenhang mit der
xlb-Datei lassen sich mit einem speziellen Excel-Utility namens XLB-Defragmentor beheben:
- Die xlb-Datei wird nicht mehr defekt
- Die xlb-Datei wird kleiner
- Der Start von Microsoft Excel wird beschleunigt
- Das Beenden von Microsoft Excel wird beschleunigt
- Es wird weniger Arbeitsspeicher beansprucht
- Die xlb-Datei wird nicht mehr irrtümlich gelöscht
- Die an eine Arbeitsmappe angebundenen Symbolleisten werden korrekt geladen
Diese Links führen zu weiteren Informationen sowie zur
Downloadseite:
Produkt-Website des
XLB-Defragmentors
Downloadseite von xlam: XLB-Defragmentor
Zahlen mit mehr als 300 festen Dezimalstellen benutzen
Microsoft Excel bietet die Möglichkeit, eine feste Anzahl Dezimalstellen zu verwenden. Die Stellenanzahl wird im Optionen-Fenster auf der Registerseite "Berechnen" eingestellt. Die grösste erlaubte Zahl ist 300. Wenn Sie eine grössere Zahl eingeben und das Fenster mit OK schliessen möchten, erscheint die Fehlermeldung "Zahl muss zwischen -300 und 300 liegen. Versuchen Sie es erneut, indem Sie eine Zahl in diesem Bereich eingeben.":

Abbildung: Fehlermeldung "Zahl muss zwischen -300 und 300
liegen"
Bekanntlich ist die kleinste zulässige positive Zahl, die Microsoft Excel verarbeiten kann, die Zahl 1E-307. Was kann man also tun, damit nicht nur 300 Dezimalstellen sondern 307 Dezimalstellen verwendet werden können? Nun, dass dies tatsächlich möglich ist, zeigt dieser kleine Trick:
Beenden Sie Microsoft Excel und gehen dann wie folgt vor:
» Schritt 1: Öffnen Sie die Windows
Registry mit dem Registrierungseditor (RegEdit.exe).
» Schritt 2: Suchen und öffnen Sie den Zweig
"HKEY_CURRENT_USER\Software\Microsoft\Office\x.0\Excel\Microsoft Excel"
(x = je nach verwendeter Excelversion die Ziffer 8, 9, 10 oder 11).
» Schritt 3: Klicken Sie doppelt auf den Eintrag "AutoDec" zum Ändern des
Wertes.
» Schritt 4: Geben Sie im Feld "Wert" die Zahl 267 ein (Unter "Basis"
muss die Option "Hexadezimal" aktiviert sein).
» Schritt 5: Beenden Sie den Windows Registry-Editor
Beim nächsten Ausführen von Microsoft Excel wird eine feste Dezimalstellenanzahl von 307 verwendet, d.h. die Eingabe der Zahl 1 in eine Zelle wird automatisch zur Zahl 1E-307. Wenn man das Optionen-Dialogfenster öffnet, so ist dort im Feld "Stellenanzahl" der Wert 307 eingetragen und die Option "Feste Dezimalstelle setzen" tatsächlich aktiviert.

Abbildung: Optionen-Fenster mit 307 Stellen für die feste
Dezimalstelle
Der Nachteil ist, dass man das Fenster nicht mehr mit OK schliessen kann, da 307 nicht im erlaubten Bereich von -300 bis 300 liegt. Mit anderen Worten erscheint diese Fehlermeldung:

Abbildung: Fehlermeldung "Zahl muss zwischen -300 und 300
liegen"
Allerdings ist die Fehlermeldung das einzige Problem, das ich feststellen konnte. Excel scheint richtig zu rechnen, soweit man das überhaupt noch überprüfen kann. Auf jeden Fall ist 1E-307 + 1E-307 = 2E-307, was korrekt ist. Auch 1E-307 * 10 gibt 1E-306, was ebenfalls stimmt.
Nebenbei erwähnt ist eine Stellenanzahl von 307 wirklich die Grenze des Machbaren. Eine Anzahl von 308 Stellen kann dazu führen, dass nicht mehr sämtliche Zelleingaben korrekt umgewandelt werden. Excel zeigt dann anstelle der eingegebenen Zahl nur noch die Zahl 0 in der Zelle. Bei 309 Dezimalstellen arbeitet das Feature "Feste Dezimalstelle" generell nicht mehr korrekt. Das bedeutet, dass aus jeder eingegebenen Ganzzahl immer die Zahl 0 wird.
Weitere Informationen zum Thema Dezimalstellen erhalten Sie hier:
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Zuletzt aktualisiert am
18.12.2008 / 17:15 Uhr
Zuletzt kontrolliert am 22.12.2008 / 07:00 Uhr
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