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"Wer weiss es?" - Antworten

Inhaltsübersicht

Antwort zu "Anzahl Flächenmuster- und Farbkombinationen in Microsoft Excel"

Antwort zu "Maximale Schriftgrösse in Microsoft Word"

Antwort zu "Maximale Anzahl Elemente eines Arrays in Microsoft Excel"

Antwort zu "Maximale Anzahl Elemente von Tabellenmatrizen in Microsoft Excel"

Antwort zu "Maximale Länge des Dateinamens von Arbeitsmappen"

Antwort zu "Maximale Zelltextlänge während der Makroaufzeichnung"

 


Auf dieser Seite finden Sie die Antworten zu den auf der Seite "Wer weiss es?" gestellten Rätselfragen.

Anmerkung
Die Absätze mit den Antworten stehen absichtlich so weit auseinander. Dadurch sehen Sie nicht ungewollt die Antwort zu einer Frage, welche Sie noch nicht zu lösen versucht haben.

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Die Frage lautete:

Wieso ist in der Referenz von Microsoft Excel die Gesamtzahl der Flächenmuster- und Farbkombinationen mit 56'448 Kombinationen angegeben? Wie kommt man auf diese Anzahl?

Antwort:

In Microsoft Excel können maximal 56 verschiedene Farben verwendet werden. Die Anzahl zur Verfügung stehende Flächenmuster beträgt 18. Da eine Zelle mit einer Hintergrundfarbe und einem Flächenmuster, welches ebenfalls eine Farbe besitzen kann, versehen werden kann, lautet die Formel zur Berechnung der Anzahl Kombinationen folgendermassen:

Anzahl Kombinationen = Anzahl Hintergrundfarben * Anzahl Musterfarben * Anzahl Flächenmuster

Setzt man die entsprechenden Werte in die Formel ein, ergibt sich folgende Berechnung:

56'448 Kombinationen = 56 Hintergrundfarben * 56 Flächenmusterfarben * 18 Flächenmuster

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Die Frage lautete:

Wieso beträgt in Microsoft Word die maximale Schriftgrösse genau 1'638 Punkte? Warum nicht beispielsweise 1'600 oder 1'700?

Antwort:

1'638 Punkte sind umgerechnet exakt 22 Zoll/Inches bzw. 55.88 cm. Eine Seite eines Word-Dokumentes kann maximal 22 Zoll oder eben 55.88 cm hoch sein. Wäre ein Zeichen grösser als 1'638 Punkte, würde es nicht mehr auf eine Seite passen.

Weitere Informationen zu dieser Limitation erhalten Sie hier:

Weitere Informationen

Limitationen in Microsoft Word

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Die Frage lautete:

Wieso ist die maximale Anzahl Elemente eines Arrays in der Microsoft Excel-Referenz mit 5'461 Elementen angeben? Weshalb nicht eine häufig vorkommende Zahl wie zum Beispiel 4'096?

Antwort:

Meistens besitzen Limitationen eine häufig vorkommende Zahl wie zum Beispiel 256 (bzw. 255), 1'024, 32'768 (bzw. 32'767) oder 65'536, also alles Werte, die durch 256 ohne Rest teilbar sind. Zum Speichern von Zahlen von 0 bis 255 (256 verschiedene Zahlen) wird 1 Byte (8 Bit) benötigt. Zum Speichern von Zahlen von 0 bis 65'535 (65'536 verschiedene Zahlen) werden 2 Bytes benötigt (256 * 256 = 65'536). Teilt man jedoch die Zahl 5'461 durch 256, so erhält man 21.33203125, d.h. einen Wert, der überhaupt nicht zu den sonst üblichen Zahlen passt. Die Limitation von maximal 5'461 Array-Elementen besitzt einen anderen Grund:

Array-Definitionen werden in Microsoft Excel in zwei je 64 KB grossen Speichersegmenten abgelegt. Ein 64 KB Speichersegment ist in Bytes ausgedrückt 65'536 Bytes gross (1 KB = 1'024 Bytes). Da Arrayelement-Werte als 24 Bit-Wert gespeichert werden, können zwei 64 KB Speichersegmente maximal 5'461 Elemente enthalten (2 * 65'536 / 24 = 5'461.33 = 5'461).

Weitere Informationen zu dieser Limitation erhalten Sie hier:

Weitere Informationen

Limitationen in Excel-VBA: Maximale Anzahl Array-Elemente bei der Transpose-Methode

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Die Frage lautete:

Wieso ist in der Online-Hilfe von Microsoft Excel 97 für das Merkmal "Maximale Anzahl von Tabellenmatrizen" irrtümlich die falsche Anzahl von 6'553 Elementen angegeben (korrekt wäre die Spezifikation "Durch den verfügbaren Speicher begrenzt")? Wieso lautet die Anzahl 6'553 Elemente und nicht beispielsweise 4'000 oder 5'461?

Antwort:

Nun, die Frage, warum nicht "Durch den verfügbaren Speicher begrenzt" angegeben wurde, kann so nicht beantwortet werden, da dazu müsste man den Autor der Online-Hilfe fragen; und das ist nicht möglich. Weshalb der Autor jedoch die Anzahl mit exakt 6'553 Elementen angegeben hat (und nicht mit 4'000, 5'461 oder einer anderen Zahl), lässt sich rechnerisch nachvollziehen. Offenbar stützte man sich hier auf nicht ganz korrekte Informationen. Ich nehme an, dass dem Autor bekannt wrd, dass für Array-Definitionen zwei 64 KB Speichersegmente zur Verfügung stehen. Er wusste auch, dass Elemente als 20 Bit-Werte im Speicher abgelegt werden. Die maximale Anzahl Array-Elemente konnte er anhand diesen Informationen ausrechnen: 2 * 65'536 / 20 = 6'553.6 = 6'553 Elemente. Die Formel und die Berechnung ist an sich korrekt. Falsch ist jedoch, dass in Excel Version 97 ein Array-Element als 20 Bit-Wert gespeichert wird. Für die alten 16-bit-Versionen von Microsoft Excel stimmt dies (z.B. Excel 4.0), aber nicht für die 32-bit-Versionen (ab Excel 95). Bei diesen wird ein Wert mit 24 Bit gespeichert, d.h. die Berechnung hätte folgendermassen aussehen müssen: 2 * 65'536 / 24 = 5'461.33 = 5'461 Elemente.

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Die Frage lautete:

Wieso steht fälschlicherweise in einer beim Speichern auftretenden Excel-Fehlermeldung, dass ein Dateiname nicht länger als 218 Zeichen sein darf (korrekt ist, dass er maximal 215 Zeichen lang sein darf)? Aus welchem Grund ist die Länge mit 218 Zeichen und nicht mit 215 oder einer anderen Anzahl Zeichen angegeben?

Antwort:

Des Rätsels Lösung liegt in der Dateistruktur von Excel-Arbeitsmappen und im Aufbau von Verknüpfungsinformationen. Eine Arbeitsmappe enthält immer ein oder mehrere Blätter. Eine Mappe ist abstrakt betrachtet nichts weiter als ein Behälter für die Blätter, die sich darin befinden. Jedes Blatt ist autonom. Man kann jederzeit ein Blatt herausnehmen und in eine andere Mappe verschieben oder kopieren, man kann es löschen oder auch neue Blätter hinzufügen. Ein Microsoft Word-Dokument und eine PowerPoint-Präsentation ist in diesem Sinne dagegen kein Behälter, da diese Dokumente/Dateien immer nur ein einziges Dokument bzw. eine einzige Präsentation enthalten. Wenn man nun auf ein Objekt (eine Zelle, ein Diagramm, eine AutoForm etc.) einer Excel-Arbeitsmappe zugreifen möchte, muss man wissen, auf welchem Blatt es sich befindet. Das bedeutet, dass beim Zugriff nicht nur Pfad- und Dateiname angegeben werden müssen, sondern auch der Name des Arbeitsblattes.

Eine Verknüpfung - egal ob zu einer Zelle, einem Diagramm oder einem anderen Objekt - verwendet eine ganz bestimmte, festgelegte Syntax. Hier ein Beispiel einer Verknüpfung:

  ='D:\Daten\Excel\[Testmappe.xls]Tabelle1'!$A$4

Die Verknüpfungsinformation besitzt folgende Bestandteile (von links nach rechts):
- Gleichheitszeichen (=)
- Apostrophzeichen (')
- Dateipfad (z.B. "D:\Daten\Excel\")
- Linke eckige Klammer ([)
- Dateiname (z.B. "Testmappe.xls")
- Rechte eckige Klammer (])
- Blattname (z.B. "Tabelle1")
- Apostrophzeichen (')
- Ausrufezeichen (!)

Der Bezug, im obigen Beispiel mit $A$4 angegeben, ist nicht Teil der Verknüpfungsinformation.

Um die maximale erlaubte Länge eines Excel-Dateinamens zu berechnen, müssen wir lediglich eine Gleichung auflösen, die wie folgt lautet:

x = Maximale Anzahl Zeichen Windows-Dateiname - Anzahl Sonderzeichen - Anzahl Zeichen Blattname

Wobei x die maximale Anzahl Zeichen des Excel-Dateinamens ist.

Fassen wir die bekannten Grössen kurz zusammen:
- Unter Windows kann ein Dateiname bis zu 255 Zeichen lang sein.
- Es werden 6 Sonderzeichen (=, ', [, ], ', !) verwendet.
- Ein Blattname kann bis zu 31 Zeichen lang sein.
- Nicht bekannt ist die Länge des Excel-Dateinamens (somit x).

Setzt man die Werte in die Gleichung ein, erhält man dieses Resultat:

218 Zeichen = 255 Zeichen - 6 Zeichen - 31 Zeichen

Wäre der Dateiname einer Excelmappe länger als 218 Zeichen, also zwischen 219 und 255 Zeichen, hätten Sonderzeichen und Blattname zu wenig Platz in der Verknüpfungsinformation.

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Die Frage lautete:

Während der Aufzeichnung eines Makros kann man nur bis zu 255 Zeichen in eine Zelle eintragen. Bei einem längeren Text, d.h. mit mehr als 255 Zeichen, erscheint die Fehlermeldung "Kann nicht aufzeichnen.". Die Fehlermeldung erscheint folglich auch, wenn man einen mehr als 255 Zeichen langen Text aus der Zwischenablage in eine Zelle einfügt, indem man die Zelle doppelt anklickt bzw. F2 drückt (das aktiviert den Bearbeiten-Modus) und dann Strg+V drückt. Wieso aber kann man einen beispielsweise 400 Zeichen langen Text aus der Zwischenablage problemlos in eine Zelle einfügen, wenn man die Zelle lediglich selektiert und dann Strg+V drückt?

Antwort:

Der Grund ist folgender: Wird der Text im Bearbeitungsmodus eingefügt, übersetzt der Makrorecorder die Aktion mit "ActiveCell.FormulaR1C1 = "<Text>"". Während einer Makroaufzeichnung kann der Eigenschaft FormulaR1C1 nur eine maximal 255 Zeichen lange 'Formel' zugewiesen werden. Wird der Text dagegen direkt, d.h. ohne den Bearbeitungsmodus zu aktivieren, aus der Zwischenablage eingefügt, nimmt der Makrorecorder die Aktion mit "ActiveSheet.Paste" auf.

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Zuletzt aktualisiert am 6.01.2006 / 23:00 Uhr
Zuletzt kontrolliert am 22.12.2008 / 07:00 Uhr
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